Buddhismus

 

Buddhismus

 

Ein Studium der ältesten überlieferten Schriften enthüllt den pragmatischen Ansatz des Buddha. Gekleidet in Frage und Antwort entwirft der Buddha eine Philosophie des Erwachens, die hier und jetzt eine tiefe Befreiung von innerem Leiden bringt.

 

Die Schritte die er vorgibt, sind

  • ein tiefes Verstehen aller Aspekte von Leiden und dessen Entstehen
  • ein tiefes Annehmen des Lebens und Loslassen unserer Reaktivität, die nur zu leidhafter Verstrickung führt
  • in der Offenheit des weisen Herzens wohnen
  • all dies auf allen Ebenen unseres Seins zum Ausdruck bringen

 

Metaphysische Spekulationen über das Wesen der Welt weist er wiederholt zurück.

 

Der pragmatische Ansatz ist derjenige, der im Westen so Viele begeistert. Wir können uns mit einfachen Werkzeugen um die Entwicklung unseres Geistes kümmern. Durch Achtsamkeit entdecken wir zeitlose, kulturübergreifende Gesetzmäßigkeiten, die einen Unterschied in unserem alltäglichen Leben machen.

 

Dennoch hilft die Einbettung unserer Erfahrung in ein philsophisches Gesamtbild, das unsere gewonnenen Erfahrungen mit einem stimmigen Wertesystem und Lebensentwurf verbindet.

 

Ein Blick in die alten Schriften reicht oft nicht, da wir auf metaphysische Ansichten treffen, die unserer Kultur fremd sind.

 

Wir brauchen eine Synthese aus den revolutionären, genialen Ideen des Buddha, unseren Erfahrungen und unserem heutigen Weltbild, wollen wir eine sinnvolle Ausrichtung für uns finden.

 

Eine solche Synthese ist erfahrungsgemäß ein langwieriger Prozess mit vielen konträr diskutierten Thesen. Die Ideen, die unter dem Titel "Säkularer Buddhismus" heute diskutiert werden, sind ein Versuch zu solch einer Synthese beizutragen.

Muss ich Buddhist sein, um zu praktizieren? Die Antwort lautet eindeutig: Nein.

 

Der säkulare Buddhismus ist der Versuch einer Synthese der Kernideen Buddhas und unseres heutigen Weltbildes.

 

Seminar: Einführung in die Grundlagen des säkularen Dharma

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